Kirche für die Stadt – seit 1000 Jahren

Schon um das Jahr 1000 stand auf diesem zentralen Platz eine romanische Kapelle, die zweimal erweitert wurde. Etwa 1250/ 126 begann man mit dem Bau der spätgotischen St. Blasiuskirche. Die dreischiffige, fünfjochige Hallenkirche wurde in drei Abschnitten von Ost nach West errichtet. Mit der Schließung des letzten Gewölbes war das Kirchenschiff 1519 vollendet. Die Kirche ist das Gemeinschaftswerk der Mündener Bürgerschaft.

Der Taufkessel ist ein Bronzeguss von hoher künstlerischer Qualität und wurde 1392 von Meister Nikolaus von Stettin geschaffen. Bei dem Fresko der Anna Selbdritt (zu dritt) auf dem Gurtbogen zwischen den beiden Pfeilern des Turmes handelt es sich um eine weitere Kostbarkeit von St. Blasius.

Der zwölf Meter hohe Barockaltar wurde 1694 von Johann Andreas Gräber aus Heiligenstadt geschnitzt. Er wird gegliedert von korinthischen Säulen, die reich mit Blumen- und Fruchtgirlanden geziert sind.

Schon 1643/45 schuf der thüringische Orgelbaumeister Christoph Weiß den ursprünglichen Orgelprospekt. Die heutige Orgel wurde 1977 von der Firma Johannes Klais hinter dem historischen Gehäuse von 1645 gefertigt. Sie besitzt 40 klingende Register auf drei Manualen und Pedal. Das Instrument verfügt über 2806 Pfeifen, davon 300 aus Holz und 2506 aus Zinn, sowie 39 Glocken.

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