Das Haus wurde 1607/08 als prächtiges Renaissancegebäude errichtet. Durch Umbauten in der Zeit des Klassizismus veränderte sich sein Bild. Gerberei und Lederhandel prägten es über Jahrhunderte.

Seit 2004 stand es leer und wurde 2013 das erste Projekt der Mündener Bürgergenossenschaft. Während des damaligen Denkmalkunst-Festivals wurde die Aktion „9mal24“ gestartet. Ziel war es, das Haus in neun Tagen das so weit wie möglich zu sanieren – mit ehrenamtlicher Hilfe von Bürgern, Planern, Handwerksbetrieben und Bauhelfern aus der ganzen Bundesrepublik.
Während “9mal24” wurde in mindestens zwei Schichten, zum Teil rund um die Uhr gearbeitet.

+++ Über 190 Bauhelfer, Profis und Laien, waren beteiligt. +++ Das Projekt erhielt zahlreiche Material- und Sachspenden von Privatleuten und Unternehmen. +++ Bürger aus allen Altersgruppen und sozialen Schichten beteiligten sich +++ Der jüngste Helfer war 8 Jahre, der älteste 80 Jahre alt. +++ Ehrenamtliche verpflegten die Bauhelfer mit großer Unterstützung heimischer Gastronomen. Seitdem wurden rund 10.000 Stunden ehrenamtlich geleistet. +++

Heute befinden sich in dem Haus drei Mietwohnungen und der Verein Mündener Kunstnetz. In seinen Räumen finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Während der Woche sind hier heimische Künstler kreativ tätig.

Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

Kunst

Gunhild Lohmann
Pinsel und Spachtel … weiterlesen


Gaby Meyer
Farbintensiv … weiterlesen


Susanne Schmitt
Liebe zum Detail … weiterlesen


Claudia Schulte
Licht und Tiefe … weiterlesen


Bruni Senger
Mit allem, was geht … weiterlesen


Monika Westphal
Kunst aus dem Stellwerk … weiterlesen