Glanz und Macht der Welfen

Das Schloss wurde ab 1571 auf dem 1560 abgebrannten gotischen Vorgängerschloss von 1501 und einer noch älteren Befestigungsanlage wieder aufgebaut. Es wurde im Stil der Weserrenaissance und als Vierflügelanlage konzipiert, blieb aber unvollendet, so kam der Westflügel nie über den Ansatz des Treppenhauses hinaus.

Am Ostende des Schlosses befinden sich die über zwei Geschosse reichende Schlosskapelle und zwei Gemächer mit flächendeckenden Renaissancemalereien, die in ihrer Ausprägung und Schönheit nördlich der Alpen nicht noch einmal zu finden sind. Im Eck zum Ostflügel befindet sich der spätgotische Treppenturm. Beide Flügel wurden einst über alle Stockwerke durch eine hölzerne Galerie erschlossen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1626) verwüsteten die von Tilly geführten Truppen das Schloss schwer. Später wurde es als Kaserne genutzt.

Es steht im Eigentum des Landes Niedersachsen und beherbergt heute das Amtsgericht, das Museum, das Stadtarchiv, die Stadtbücherei und zwei Veranstaltungssäle – den Ritter- und den Lepantosaal.

♿ barrierefrei – mit Ausnahme des Treppenturm

Die Stadtführergilde öffnet für Sie die Schatzkästlein im Mündener Welfenschloss

Die Mitglieder der Stadtführergilde freuen sich, den Besuchern von DKKD die Renaissance-Gemächer, zu denen es in der Regel keinen Zugang gibt, in Führungen zeigen zu dürfen. Die historische Gewandung der Gästeführer wird dem Anlass gerecht. In den Gemächern sind die Arbeiten von Angelika Littwin-Pieper und im Treppenhaus des Spindelturms die Skulpturen von Ricardo Hiller zu sehen.

Aus konservatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl an den Führungen jeweils auf maximal 25 Personen begrenzt.

Täglich außer Montag und Dienstag
jeweils um 13.30 und 15.00 Uhr

Karten zum Preis von 5,00 € erhalten Sie am Service-Point im Geschwister-Scholl-Haus.

Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

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Kunst

Anke Bär
Ständig in Veränderung … weiterlesen


Ricardo Hiller
Fröhliche Leichtigkeit der Fantasie … weiterlesen


Angelika Littwin-Pieper
Kritisch, satirisch, aber immer liebevoll … weiterlesen