Zu den ältesten in Hann. Münden erhaltenen Gebäuden gehört das in die 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts datierte romanische Steinhaus. Der Bruchsteinbau diente möglicherweise als Kemenate (beheizbarer Wohn- und Arbeitsraum) und wurde später lange als Lagerraum genutzt. Er grenzt als Hinterhaus an die Rückseite eines Vorderhauses der Langen Straße.

Das Gebäude entstand in zwei Bauphasen. Zunächst ein quadratischer Kernbau von acht Meter Kantenlänge mit einer Wandstärke von 1,30 Metern errichtet. Daran anschließend wurde der Bau im 15. Jahrhundert mit 1,10 Meter starken Wänden erweitert. Beide Teile sind mit einem Tonnengewölbe unterkellert.

Spätere Umbauten führten zu Veränderungen der Fassadengestaltung, der Fenster- und Türöffnungen sowie des Raumgefüges. Im Erdgeschoss blieb ein Zwillingsfenster mit Kleeblattbögen aus der Zeit des Ursprungbaus erhalten.

Zur Sicherung der Bausubstanz erhielt das Gebäude in den frühen 1990er Jahren einen neuen Dachstuhl mit Dacheindeckung.

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