Seit der Stadtgründung im 12. Jhdt. entwickelte sich die Stadt Münden aufgrund ihrer zentralen Lage und der Wasserstraßen Werra, Fulda und Weser zu einem wichtigen Handelszentrum. Davon zeugen bis heute u. a. mehrere Anlegestellen entlang der Flussufer, die sogenannten „Schlagden“ – die Wanfrieder-, die Bremer- und die Kasseler-Schlagd. Durch die Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Göttingen 1856 verlor Münden seine Bedeutung als Warenumschlagsplatz. Aus früher lebendigen Handelsflächen wurden Stadtrandflächen.

Es ist Plan der Stadt, die historische Bedeutung der Schlagden wieder ins Bewusstsein zu rücken. Ein erster Schritt war die Umgestaltung des Dielengrabens entlang der Werra zu einer durchgehenden Uferpromenade. Die Umgestaltung der Wanfrieder Schlagd in Verlängerung des Dielengrabens unter Fortführung der dort eingesetzten Stilelemente zu einer Erlebnis- und Flaniermeile hat vor einigen Wochen begonnen.

Die Offene Kunstwerkstatt verleiht dem Dielengraben durch ihre Installation aus gefundenen, defekten und bemalten Radkappen während DKKD ein modernes innovatives Bild.

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Kunst