Die AG Kunst mit Birte Körbel, Melanie Götz, Lore Puntigam, Ute Reichmann und Helga Werner (v.li.) bei der Arbeit.
Die AG Kunst sowie die Jurymitglieder legen aktuell Sonderschichten ein. Die Bewerberzahlen für DKKD sind deutlich nach oben gegangen. Bis Ende März werden Künstlerinnen und Künstler ausgewählt sein.
23.59 Uhr am 28. Februar 2026 – eine Bewerbung fürs diesjährige Kulturfestival DKKD geht per E-Mail ein – wortwörtlich in letzter Minute. „Wir hatten 117 Bewerbungen für 40 Einzelausstellungsplätze. Es kann also nur etwa jede dritte Bewerbung zugelassen werden. Darunter sind über 20 Bewerbungen für Installationen“, freut sich Lore Puntigam, Sprecherin der AG Kunst, die aktuell gemeinsam mit der Jury aus Künstlerinnen und Kulturschaffenden Schwerstarbeit zu leisten hat. „Wir möchten gerne ab Mitte März beginnen, Zulassungen auszusprechen und die Räume zu verteilen“, so Puntigam. Das wird 2026 besonders knifflig, denn erstmals sind deutlich mehr Bewerbungen für spannende Installationen eingegangen – eine besonderes Herausforderung fürs fachliche Kuratieren. Dahinter steckt die künstlerische Arbeit mit der passenden Location zusammenzubringen. „Zuerst wird über ortsspezifische Installationen entschieden werden, dann über Einzelausstellungen und am Schluss über Gruppenausstellungen“- so lautet der Fahrplan der AG Kunst.
Zur Jury gehören noch Fotografin Astrid Burkhardt, Gabriele Schaffartzig, Folke Lindenblatt (u.a. Organisatorinnen der Offenen Ateliers im Göttinger Land), sowie die Künstler Grafiker Norbert Schmidt-Mispagel und Maler Henrich Förster.
Foto: privat