Kirchplatz 11 (Bürgerkeller)

Es gehört zu den repräsentativen Wohnhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Groß, dreistöckig, 16 Stuben, 3 Kammern, 3 Küchen, 2 Bodenkammern mit Hinterhaus und 2-stöckige Waschküche, Vorratskammern, Pferde und Ziegenstall sowie 2 Keller. 1895 war das Haus Kirchstraße 11 nach acht Besitzerfamilien in den Händen von Adolf Müller, der von Beruf Destillateur, also Hersteller von feinsten Hochprozentigen sowie Weinhändler war. Das beeindruckende Wohnhaus mit Braurecht, hatte auch einen durchaus repräsentativen Gewölbekeller, der sich zu einem Hotspot für Feiern und Partys entwickelte. Deutschlandweit boomte im 19. Jahrhundert in der Gastronomie der Trend,  Gewölbe- und Braukeller zu Kellerwirtschaften auszubauen. Insbesondere an heißen Tagen war ein erfrischendes Getränk an diesen kühlen Plätzen genau das Richtige. Diese Hochzeit der Kellerwirtschaften endete mit der Erfindung der Eismaschine Ende des 19. Jahrhunderts. Moderne Kühltechnologie löste die alten Keller ab – der Charme allerdings bleibt, wie es im Bürgerkeller während des DKKD-Festivals zu sehen sein wird. 

Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

Infos & Links zu den Veranstaltungen werden in Kürze ergänzt.

Kunst