Fährenpfortenturm

Der hufeisenförmige Stadtmauerturm aus dem 14. Jahrhundert ist ein Symbol für eine bewegte Geschichte. Vom Schutzturm über eine Industriestätte zur Munitionsproduktion bis hin zum Museum – der Fährpfortenturm hat schon viele Aufgaben übernommen. Seine erste und ursprüngliche Bestimmung mit rund 25 Metern Höhe war als Wehrturm und Teil der Stadtmauer zur Schutz- und Alarmanlage der Stadt zu gehören.  Mitte des 19. Jahrhunderts, also zu Beginn der Industrialisierung, bekam er eine neue Funktion und musste dafür auf 42 Meter Höhe aufgestockt werden. Das war eine notwendige Voraussetzung für die neuen Besitzer, dem Unternehmen Haendler & Natermann, um Bleischrot im Turmgießverfahren herstellen zu können. Wie diese Produktion genau abläuft, kann man noch heute sehen, auch wenn 1981 die letzte Munition im Turm hergestellt wurde.  Seit dem Jahr 2000 wurde die ehemalige Produktionsstätte zum Museum der Arbeit ausgebaut. Der Förderverein Mündener Altstadt e.V.  bietet im sanften Riesen mit seinen wundervollen Ausblick über die Stadt gibt, Führungen mit dem Programmpunkt Schrotgießen im Fährpfortenturm an. 

Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

  • Am 04.10.2026 ab 14:00 Uhr

    Objekte aus zartem Papier

Kunst