Die Insel “Tanzwerder” (Werder = Insel im Fluss) ist umgeben von den Flüssen Fulda und Werra, die am Ende des Werders die Weser bilden, dort wo der Verschönerungsverein 1899 den Weserstein aufstellen ließ.
Der Tanzwerder kann viel erzählen, bunt und bewegt ist seine Geschichte. Seit Alters her diente er den Bürgern Mündens als Veranstaltungsort. Schon aus dem Jahr 1411 ist ein Vogelschießen zu Pfingsten überliefert. Volks- und Heimatfeste haben hier stattgefunden und auch politischen Kundgebungen. Die Hausfrauen nutzten ihn als Rasenbleiche und die Soldaten der Garnison Münden im 19. Jahrhundert. als Exzerzierplatz. Die Personenschifffahrt am Schiffsanleger des Werders begann 1876.

Kaum ein Platz bietet auf Grund seiner Geschichte einen besseren Rahmen für die künstlerischen Außeninstallationen im Rahmen von DKKD.
Die Offene Kunstwerkstatt im Interkulturellen Garten zeigt Türen und stellt damit die Frage „Bin ich drinnen, bin ich draußen?“, eine Frage die in unserer bewegten Zeit von brennender Aktualität ist.

In der parkähnlichen Landschaft des Tanzwerders greift Helmut Hennig auf den 48 Alleebäumen das Thema „Heimat“ auf mit 48 Schildern und 1 Leuchtkasten.

Am Pfeiler der Blauen Hängebrücke hat Malgorzata Chodakowska ihrem Christopherus seinen Platz gegeben. Ein Hüne, der mit dem Jesuskind auf den Schultern durch den Fluss schreitet und es sicher ans andere Ufer bringt. Eine starke Hand, die uns hält, wie wichtig in stürmischen Zeiten.

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Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

Kunst


Helmut Hennig
Me and my tree … weiterlesen