STAUNEN über Tapeten, Möbel und Spuren aus längst vergangenen Zeiten.

Durch dendrochronologische Untersuchungen (Jahresringanalyse von Holz) ist das Baujahr des Hauses auf 1564 datiert. Der damalige Renaissance-Baustil spiegelt sich wider in den Fassadendekorationen mit Andreaskreuzen in den Brüstungsfeldern, dem kräftigen Tauband mit Spiral- und Flechtmuster auf den Geschossschwellen und den gekehlten, profilierten Knaggen unter den Geschossvorsprüngen. Die Reste der Toreinfahrt wurden 2003/04 bei der Sanierung freigelegt. Dahinter befand sich ursprünglich eine zweigeschossige Halle, die als Handels-und Lagergebäude genutzt wurde. Lediglich ein um drei Stufen erhöhtes Kontor (Geschäftszimmer) war integriert.

Bei der letzten Sanierung wurde viel Wert auf die Verwendung traditioneller Materialien wie Lehm und Kalkfarben gelegt. Bei der Raumgestaltung wurden historische Elemente wie Tapeten, Wandbemalungen und archäologische Funde eingefügt. Das heutige Gästehaus Tanzwerder beherbergt vier Ferienwohnungen. In der größten Wohnung mit einer riesigen Speisetafel und Renaissancewandbildern lädt der große Saal zum Verweilen ein. Das Herrenzimmer mit gemütlichen Ledersesseln und Sekretär und eine geräumige Küche mit einer urigen Holzsitzgruppe versetzen den Gast in eine andere Epoche zurück.

♿ barrierefrei

Lage

Was geht ab in diesem Denkmal?

Programm

Keine Veranstaltung gefunden

Kunst

Barbara Engelhardt
Neue Sichtweisen … weiterlesen


Patrice Larue / Pat Daridan
Malen bedeutet zu existieren … weiterlesen


Uschi Senff
Emotion und Meditation … weiterlesen